Beschreibung:
Kormorane sind gute Fischer und Taucher. Sie haben keine Fettdrüse um ihre Federn einzufetten. Der Vorteil daraus, sie können bis 20 m tief tauchen, der Nachteil sie werden bis auf die Haut nass. Um die nassen und fast fluguntauglichen Federn zu trocknen stellen sie sich mit ausgebreiteten Flügeln am Nestrand in den Wind.
In Asien werden die Kormorane zum Fischfang dressiert. An einer langen Leine am Boot angebunden und mit einem Halsring versehen, werden die Vögel auf die Jagd geschickt. Bei Erfolg können die Vögel die Fische wegen dem Halsring nicht schlucken und bringen ihn ins Boot zurück. Erst die letzten Fische des Tages darf der Kormoran für sich behalten.
Von Anglern wird behauptet, der Kormoran fresse vor allem die Speisefische und davon mindestens 750 g pro Tag. Von den Tierschützern hört man, dass sie nur 400 g fressen und dazu nicht einmal kommerziell genutzte Fische.
Der Zuhörer beider Parteien vermutet, der Kormoran fischt die Fische die er kriegen kann und soviel bis sein eigener Hunger oder jener seiner Küken gestillt ist.
Die Angler sind neidisch auf den Fischfang Erfolg der Vögel und wollen sie abknallen und die Brutplätze zerstören. Genauso haben sie es schon im vorigen Jahrhundert getan.
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