Sozialverhalten:
Zur Paarungszeit versammeln sich die Kampfläufer auf einer Wiese. Einige Männchen suchen und verteidigen ein ca. 1 m2 grosses Revier. Andere Männchen beziehen Stellung am Rande dieser Reviere. Durch Aufplustern, Tänze und kleine Scheinkämpfe setzen sich die Revierbesitzer in Szene. Die Weibchen stehen drumherum und betrachten sich das Ganze. Die Weibchen wählen die scheinbar besten Schauspieler für die Paarung aus. Es kann durchaus geschehen, dass ein besonders toller Schauspieler mehrere Weibchen zur Paarung bekommt und andere leer ausgehen.
Die Männchen an den Reviergrenzen können sich ab und zu eine Paarung erschleichen.
Eine dritte Männchen-Strategie besteht darin, dass einige Männchen ihr Federkleid nicht wechseln und zur Paarungszeit ebenso aussehen wie die Weibchen. So getarnt erschleichen sie sich Paarungen ausserhalb der Tanzarenen und der Reviere.
Meistens werden alle Jahre wieder dieselben Paarungsarenen oder Bräutigamsschauen aufgesucht.
Nach der Paarung baut sich das Weibchen ein Bodennest im hohen Gras. Es brütet alleine und zieht auch die Jungen selber auf.
Die Jungen sind Nestflüchter und suchen sich ihr Futter nach dem Schlüpfen selbst. Sie werden von der Mutter angelernt und bewacht.
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